Gräser schneiden – Unsere Tipps

Gräser im Garten sehen schön aus, brauchen aber auch ab und an einen gesunden Schnitt, damit das so bleibt. Wie Sie vorgehen, erfahren Sie in unserem kleinen Gräser-Ratgeber.

Gräser schneiden
Zebragras verträgt einen Radikalschnitt

Gräser im Garten verleihen der kleinen grünen Oase ein ganz besonderes Flair. Sie haben, obwohl sie bei uns schon recht lange heimisch sind, doch noch etwas Exotisches an sich. Wer selbst diverse Ziergräser im Garten hat, der hat sich damit nicht nur hübsche Pflanzen geholt, sondern auch Pflanzen, die sich nicht immer so verhalten, wie das andere heimische Gewächse tun.

So gibt es Gräser, die zum Beispiel keinen Radikalschnitt vertragen. Nicht selten gehen diese Gräser dann ein. Wenn Sie sehen, dass vertrocknete Blätter auftreten, rupfen Sie diese einfach ab oder aus. Der Rest muss unbedingt stehen bleiben. Beispiele für Gräser, bei denen Sie so vorgehen sind:

  • Blauschwingel
  • Segge
  • Federgras
  • Hainsimse

Also alles Gräser, die eher kleiner und kompakt auftreten.

Faustregel: Sommergrüne Gräser werden im Herbst oder Frühjahr geschnitten. Immergrüne Gräser werden im Frühjahr lediglich von abgestorbenen Blättern befreit.

Gräser wie Pfeifengras, Zebragras oder auch das Chinaschilf werden im Herbst zusammengebunden und der Bodenbereich am besten mit Reisig abgedeckt, sodass die jungen Triebe nicht erfrieren. Erst im Frühjahr wird hier geschnitten, dann aber radikal. Dabei handelt es sich um überwiegend groß gewachsene Gräser.

Wer diese Schnitttechniken beachtet, wird viel Freude mit den Exoten haben.

Foto1: © Christian Pedant – Fotolia.com

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